Von Jetlag nichts zu spüren

Donnerstag
Februar
01
2007

Inzwischen ist es doch etwas wärmer geworden und in dem Zimmer der Jugenherberge steht die Luft trotz laufendem Ventilator. Deshalb entschließe ich mich eine erste Stadterkundung zu unternehmen.

Ich laufe zurück zum Broadway Shoppingcenter und dann auf dem Broadway Richtung Stadtzentrum. Auf halbem Weg gelange ich an meine zukünftige Uni. Das Gebäude ist selbst auf deutschen Studentenseiten berüchtigt. Es trägt den Titel “das hässlichste Gebäude Sydneys” und das nicht zu unrecht, wie ich nun feststellen muss.

Da ich mir mit dem Visum immer noch nicht so sicher bin, gehe ich in das International Office, wo mich eine nette Dame gleich wieder mit einer Wegbeschreibung zu einem anderen Büro wegschickt. Also laufe ich ein paar Straßen weiter und erfahre dort, dass ich doch an der Richtigen stelle war und wieder zurücklaufen solle. - Irgendwie kenne ich das aus Deutschland. Das beruhigt. Andere Unis bekommen die Zuständigkeiten wohl auch nicht immer klar geregelt…

Immerhin findet sich schließlich meine Betreuerin Chiyu Wang, die mich begrüßt und mir die ersten wichtigen Unterlagen gibt und mir zeigt, wie ich mich in die Kurse einschreiben muss. Und da wird es dann doch deutlich anders als an meinen deutschen Unis. Das geht hier alles volldigital. Man bekommt eine Zugangsberechtigung und dann wird alles Online in einem Menü organisiert. Die Adressänderungen, die Erstellung eines Stundenplans, die Kursanmeldungen, das Kursmaterial, das Bücherei- und Filmequipmentausleihsystem, und und und… alles mit einem Zugang der gleichzeitig mit einer Studenten-ID-Card als Zugang zu allen Räumen inklusive Bücherei ausgestattet ist. Das ist mal gut organisiert!

 

No signs of a jetlag

Donnerstag
Februar
01
2007
It’s getting warmer in the meantime and in the room of the youth hostel the air is standing although the fan is working on high speed. I decide to start my first walk to the city. I walk back to the Broadway Shopping Center and on Broadway towards the city centre. Half way throw I pass my new University. The building is as ugly as former german students described it at StudiVZ. It’s the ugliest building of Sydney, but you can’t miss it. Because I’m not sure about the visa I decide to go to the International Office. The lady at the desk send me to another office. As I arrive there they send me back to the International Office again because it was the right office. - This reminds me about my german Univeristies. Everywhere the same. Finally they found the right person. It’s Chiyu Wang. She welcomes me and hands me the first essential papers and forms and shows me how to register for my courses. The registration is very different to the german system. Everything is digitaized. You get a password and everything else is organized via internet. The student-ID is also the pin for the entrance to labs and the library. In Germany every student dreams about such a simple system.

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